Städte weltweit priorisieren Klimaschutz

Einige Schweizer Städte haben Klimanotstände ausgerufen und vermehrte Aktivitäten in die Wege geleitet:

  • Der Basler Grosse Rat hat am 2. Februar 2019 den Klimanotstand ausgerufen. Er anerkennt damit die Eindämmung des Klimawandels und seine schwerwiegenden Folgen als Aufgabe von höchster Priorität. Mehr dazu hier.
  • Der Zürcher Kantonsrat unterstützt die Forderungen der Klimajugend: Er ruft die Regierung auf, den Klimanotstand auszurufen. Das Parlament hat am 13.5. 2019 mit 90 zu 84 Stimmen für den Vorstoss gestimmt.
  • Am 4.6. 2019 stellt der bernische Rat stellt ausdrücklich fest, dass die globale Erwärmung und der menschliche Einfluss darauf klar sind. Die Ausrufung des Klimanotstands, wird vom Rat allerdings abgelehnt. Das müsse wenn schon der Bund tun, denn der Klimawandel kenne keine Grenzen, hiess es. 
  • St. Gallen möchte den Klimanotstand nicht ausrufen. Aber allein in der Aprilsession haben Mitglieder des Kantonsrats rund zwei Dutzend Vorstösse zu den Themen Klima, Umwelt und Nachhaltigkeit eingereicht. Sie werden im Juni an einem speziellen Klima-Sessionstag behandelt.
  • Auch Olten und Delsberg JU haben den Klimanotstand ausgerufen. 

Weltweit erklärten bereits über 300 Städte den Klimanotstand, darunter Los Angeles, Vancouver und London. Irland hat Anfang Mai nach Grossbritannien als zweites europäisches Land den Klimanotstand ausgerufen. 

Dabei werden auch vermehrt Unternehmen in die Pflicht genommen. Dafür eignet sich BEPI amfori; ein Programm, womit Unternehmen die CO2 Emissionen in ihren Lieferketten zu reduzieren. BEPI arbeitet dafür unter anderem mit der Schweizer Stiftung myclimate zusammen.