Potentielle Umweltgefahren der Aquakultur

Unsere erste Studie über die Aquakultur hat uns gezeigt, dass dieser Industriezweig rasch gewachsen ist und alle Anzeichen eines weiteren Wachstums aufweist. Die Aquakulturindustrie kann zwar hochprofitabel sein, Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum für eine Region schaffen und den Druck auf die Wildfischbestände verringern, aber sie ist nicht ohne Probleme.

Eine expandierende Industrie riskiert die Schädigung wildlebender Tiere. Eines der Hauptopfer der Aquakultur sind die Mangrovenwälder. 

Weitere Umweltprobleme sind der hohe Wasserverbrauch, Gerüche aus der Fischverarbeitung und das Risiko, dass Abwasser lokale Wasserquellen verunreinigt. In unserem Dokument "Environmental Hotspots in the Aquaculture Industry" (Umwelthotspots in der Aquakulturindustrie) erörtern wir potenzielle Umweltprobleme viel ausführlicher.

Dennoch kann die Aquakultur eine nachhaltige Alternative zum Verzehr wilder Fischbestände sein. Die Überfischung und der übermäßige Verbrauch bestimmter Fische ist in den letzten Jahren bei den Verbrauchern zu einem viel beachteten Thema geworden. Unternehmen müssen Wege finden, wie sie arbeiten (und expandieren) können, ohne die Mangrovenwälder zu schädigen.

Nahrung und Landwirtschaft sind strategischen Hauptthemen von amfori für die nächsten drei Jahre. Innerhalb des Bereichs Ernährung und Landwirtschaft hat sich die Aquakultur für unsere Mitglieder zu einer Priorität entwickelt. amfori möchte ihre Mitglieder dabei unterstützen, ihre globalen Aquakultur-Lieferketten zu verbessern und sie aus ökologischer Sicht nachhaltiger zu gestalten.

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