Network Connect mit Themen wie Sorgfaltspflicht und neue Partnerschaften

Der Tag war geprägt von zahlreichen Inputs zu Plattform und zu amforis Arbeit, einer sehr guten Zusammenarbeit und einem besonders offenen und lehrreichen Austausch:

  • Pierre Strub konnte starke neue Partnerschaften ankündigen: Die Zusammenarbeit mit Swiss Textiles und Swiss Fair Trade sowie seco und BAFU für das Programm Sustainable Textiles Switzerland 2030 (STS 2030), mit Go For Impact sowie einen Rückblick auf das Swiss Green Economy Symposium (SGES
  • Der Präsident von amfori, Christian Ewert, konnte wegen Covid-19 Einreisebeschränkungen (Belgien) nicht einreisen und war daher über eine Liveschaltung mit dabei. Der Austausch war äusserst intensiv und lehrreich für alle – dabei standen die neue Platform und wie der Verband amfori sich und die Mitglieder fit macht für die Reise durch die Pandemie und zu den SDGs 2030.
  • Roman Dätwiler von Sombo AG teilte erste Erfahrungen und gab wertvolle Anregungen zu der Migration der neuen Platform
  • Last but not least wurden neue Mitwirkungsmöglichkeiten für Mitglieder erläutert (Marius Lang von dem Migros-Genossenschafts-Bund gab einen Input über die Projektgruppe amfori BSCI System und Afsah Alumnia Khan von Intersport über die Projektgruppe im Aufbau Sustainability Policy) 
  • In einem Live-Call war Anke Ehlers, Manager Director CRI von Hofer KG dabei und erläuterte im Interview Maja Bürkli – unserem Co-Chair - wie sie die Schweiz im Board of Directors von amfori vertritt. 

 

Der Nachmittag stand im Fokus der Konzernverantwortung - sei es in der Umsetzung von amfori BSCI in der eigenen Lieferkette, sei es im Rahmen der bevorstehenden Konzernverantwortungsinitiative. 

  • Sondra Tjin von der Migros-Genossenschafts-Bund und Afsah Alumia Khan von Intersport und Member des Network Committee Schweiz tauchten nach einer ersten Erfassung des Status Quo mit den Teilnehmenden in der konkreten Anwendung der Platform ein.
  • Rebecca Knoth-Letsch von economiesuisse eröffnete die Diskussion um die Konzernverantwortung mit einer Zusammenfassung über die Notwendigkeit von Nachhaltigkeit in den Lieferketten aus Perspektive des Dachverbandes der Schweizer Wirtschaft.

Es gab einen regen Austausch mit Rebecca Knoth-Letsch, Marius Lang und Maja Bürkli im Panel über Chancen und Risiken der Konzernverantwortung, der Initiative und deren Einfluss auf die Umsetzung in den Unternehmen. 

Man war sich einig, dass die Anforderungen zunehmen, eine erhöhte Aktivität der Schweizer Unternehmen notwendig sei. Darin bestünden Chancen wie Vorreiterrolle im Markt, eine Abstimmung mit den weltweiten Anforderungen und man sollte auch versuchen Präzedenz zu schaffen. Bei der Initiative bestanden Zweifel, dass damit die Ziele erreichbar seien. Es gebe auch Risiken wie ein juristisches und kommunikatives Aufrüsten. Als wichtiger Weg wurde die konkrete Zusammenarbeit von amfori mit Go for Impact bestätigt, um den offenen Austausch zwischen den Verbänden zu stärken und mit freiwilligen Massnahmen die Nachhaltigkeit in den Lieferketten zu verbessern. 

Die Teilnehmenden waren sehr aktiv in den Diskussionen und lieferten wieder wertvollen Inputs für die Weiterentwicklung von amfori. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren!