Mitgliedertreffen Network Connect bei Intersport in Bern

Am 4. September 2019 fand das 2. Mitgliedertreffen dieses Jahres mit rund 50 Teilnehmenden statt. Als erstes Goodie des Tages gab es nebst den üblichen Dokumenten auch in Basel hergestellte schwarze Schokolade im Glas. 

 

 

Nach der Eröffnung und Begrüssung durch die neu gewählte Co-Chair Maja Bürkli von bb trading werbeartikel ag tauchten wir ein:

  • Jacques von Mandach, Manroof GmbH (und Mitglied amfori Network Committee Schweiz)  gab wertvolle Anregungen und motivierte zu einer besseren Positionierung des Unternehmens mit der eigenen Nachhaltigkeitsleistung (z.B. über die Kommunikation der Mitgliedschaften).
  • Der Präsident von amfori, Christian Ewert, vermittelte Aktuelles aus dem Hauptbüro in Brüssel – zu den Aktivitäten 2019 und der 3-Jahresstrategie, um den Mitgliedern noch bessere Dienstleistungen zu bieten.
  • Pierre Strub (Network Representative Schweiz) freute sich über die guten Partnerschaften und weitere Pläne und Aktivitäten im Netzwerk Schweiz, um die Mitglieder zu unterstützen und ihre Leistungen sichtbarer zu machen. 
  • Ausserdem wurde der langjährige Kassier André Radlinsky, Migros, feierlich verabschiedet, da er das Network Committee nach 10 Jahren verlässt und sein Amt an Roman Dätwiler, Sombo AG übergibt. 

 

 

Das feine Mittagsbuffet wurde von den meisten Teilnehmenden bei angeregten Gesprächen in der warmen Septembersonne im Firmengarten genossen. 

Den Nachmittag nutzten die Mitglieder, um zu erfahren:

  • «BEPI – Wie senke ich die CO2-Emissionen in meiner Lieferkette?». Eric Gravier (Environmental Services Expert, amfori) zeigte auf, wo BEPI konkret eingesetzt werden kann und wo amfori die Dienstleistungen optimieren kann.
  • «Vergleich von Standards unter anderem zum Thema Living Wage» mit Mark Robertson (IETP) und Klaus Hohenegger (Fair Wear Foundation). Hier stand besonders die Frage im Fokus "Was ist das Ziel bei den Löhnen?": Living Wage, Minimum Wage, Fair remuneration? Und natürlich ob amfori das heute angewendete Prinzip der fair remuneration ändern soll und worin das Entwicklungspotential diesbezüglich bestehen könnte. Zu dieser Frage wird amfori auf Anfang 2020 mehr verlauten lassen. 
  • «Nationaler Aktionsplan des Bundes und SDGs - Chancen für KMU» mit Amina Joubli (SECO),  Patrick Matthey (EDA); Sarah Dekkiche (twentyfifty). Besonders hitzig wurde hier die Frage diskutiert, inwiefern amfori BSCI die Anforderungen abdeckt, bzw. was und wie viel von KMUs generell gefordert werden kann; auch mit Hinblick auf die Konzernverantwortungsinitiative. Um den Mitgliedern die Arbeit zu erleichtern wird an einem Mapping dazu gearbeitet.

 

Die Teilnehmenden waren sehr aktiv in den Diskussionen und lieferten wertvolle Inputs für die Weiterentwicklung von amfori. Das Echo zum Tag war sehr positiv und das gemeinsame Ziel, auf eine fairere nachhaltigere Wirtschaft hinzuarbeiten, war besonders gut spürbar.