Der Umweltatlas

Wir haben mit Freude die Entwicklung des Umweltatlas begleitet und am 26.6. 2019 in einem gemeinsamen Event mit dem Bundesamt für Umwelt (BAFU), economiesuisse, öbu (Verband für nachhaltiges Wirtschaften), PUSCH, scienceindustries, SWISSMEM, Swiss Textiles und dem WWF lanciert. Klicken Sie hier um die Medienmitteilung zu lesen. 


Die Verfasserin des Atlas Martina Allig von treeze betonte bei der Präsentation: „Die Auswirkungen der Lieferketten wird der Wahrnehmung nicht gerecht.“ So konnten zwar in der Schweiz in den letzten 20 Jahren 90% Ressourcen-Effizienzgewinn erzielt werden, durch die massiven Auslagerung der CO2 Emissionen beispielweise, ist dieser Gewinn aber weltweit bei null. amfori ist froh, dass mit dem Umweltatlas nun über die öffentliche Hand eine glaubwürdige Grundlage geschaffen wurde, auf die man aufbauen kann und welche die heutige Wahrnehmung verbessern wird. 


Damit Wirkung und ökonomische Vorteile Hand in Hand gehen ist es essentiell Prioritäten zu setzen. Diese liegen klar bei den CO2 Emissionen und bei der Biodiversität. 90% unserer Mitglieder sind KMU, welche sehr dankbar sind, wenn diese Prioritäten klar sind. 

Der Atlas dient Schweizer Unternehmen auch als Orientierungshilfe, um ihre sektorale Umweltbilanz und Verbesserungsmassnahmen entlang ihrer Lieferkette zu identifizieren, wobei der Schwerpunkt auf acht Sektoren (z.B. Textil- und Lebensmittelsektor) liegt.
 amfori BSCI / BEPI  werden als Standard erwähnt, welcher Leitlinien für den Aufbau nachhaltiger Lieferketten, insbesondere in der Textilindustrie, enthält.

An unserem nächsten Network Connect am 4. September 2019 in Bern wird der Umweltatlas Thema sein.