Best Practice: existenzsichernden Löhne

Manroof GmbH schliesst Vereinbarung mit Lieferanten 

Die Manroof GmbH ist in einem umkämpften Markt tätig: Die Firma entwirft, entwickelt und produziert massgeschneiderte Merchandising-Produkte und Textilien wie Taschen, T-Shirts, Banner, Schutzmasken und nicht textile Produkte wie Trinkflaschen, Lunchboxen u.a. Etwa die Hälfte der Artikel wird als Sonderanfertigung in China hergestellt. Andere Produktionsländer sind Indien, EU und die Schweiz. Dabei setzt Manroof auch auf ökologische Materialien wie RPET, rezykliertes Polyester, rezyklierte Baumwolle, Bio-Baumwolle und Upcycling.

Trotz des allgemeinen Preiskampfs bezahlt Manroof seit zwei Jahren in Niedriglohnländer einen Existenzsicherenden Lohn (Living Wage). Dieser schliesst die Lücke zwischen dem Industrielohn und einem Lohnniveau, das den Arbeitern und ihren Familien einen angemessenen Lebensstandard bieten kann: Die Arbeiterinnen und Arbeiter erhalten für die Manroof-Aufträge ein Gehalt, das etwa 10% höher liegt als der Mindestlohn. Im ersten Jahr wurden die Kosten zwischen Manroof und dem Lieferanten geteilt. Seit 2020 übernimmt Manroof 75 % dieser Kosten. Ziel ist es, dass Manroof für die ganze Lücke aufkommt.  

Auf einem jährlichen Umsatz von CHF 3.5 mio betragen die Ausgaben für Nachhaltigkeit bloss 1 %. Dieser Mehraufwand wird den Manroof Kunden nicht in Rechnung gestellt. – Manroof Kunden profitieren von einer Lieferkette, die maximal auf Nachhaltigkeit geprüft wird und bezahlen gleichzeitig Marktpreise.  

Jacques von Mandach – CEO von Manroof: «Seit vielen Jahren haben wir Nachhaltigkeit uns auf die Fahne geschrieben. Dank dem Standard Fair Wear Foundation haben wir die nötigen Werkzeuge ein echtes und glaubwürdiges Monitoring der Arbeitsbedingungen in Niedriglohnländer zu garantieren. Die Belohnung dafür sind treuere Kunden und mehr Erfolg im Verkauf.» 

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